Ein Mann steht auf einem Felsvorsprung und blickt in die Ferne
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Effizientes Training | Wie Du mit der SMART-Formel Deine Ziele erreichst

Nach dem Jahresrückblick im letzten Artikel ist vor dem 2017er Ausblick. Wobei warte mal. So früh wollen wir die Katze noch nicht aus’m Sack lassen.* Der Januar steht dennoch in den Startlöchern und das kann wie jedes Jahr nur eins bedeuten: Unzählige sport(über)motivierte Gelegenheitstäter strömen in die Fitnessarenen, tingeln in den Wälder herum, verprassen ihre Boni für nice-to-have-Sport-Gadgets. Ein amüsantes Tohuwabohu! Aber warte: Der zynische Nachhall ist doch nur Spaß! Letzterer sollte in den Backen nie fehlen. NIE! Dieses alljährliche Motivationskarussell, egal ob ex- oder intrinsisch motiviert, ist immer gut! Hauptsache wir machen einfach mal, wenngleich Du dieses schwammige Sportdingens mit einer simplen Formel viel smarter umsetzen kannst…

SMARTe Ziele, Du haben musst

Der heutige Blogbeitrag ist also ein Wandertag ins Land der Ziele. Es ist völlig banane, ob Du rookiemäßig mit dem Laufen beginnen oder einen Ironman finishen möchtest – dabei Ziele setzen, Du Dir setzen solltest, so würde es Meister Yoda wohl formulieren.

„Nur wer sein Ziel kennt, findet den Weg“ – Laozi

Aus meiner Zeit des BWL-Studiums kann ich mich noch gut an eine bestimmte Vorlesung erinnern. Es ging um Gründungsmanagement und wie Du mit einem Start-Up erfolgreich wirst. Der Prof faselte irgendwas von smarten Zielen. Unsere Aufmerksamkeit strebte wie der Grenzwert aus dem Matheunterricht gegen null. Da zückte er die Kreide und malte folgendes Bild an die riesige Tafel des Audimax:

    – S …  spezifisch (z.B. 10km unter 40min, nicht einfach nur schneller laufen)

    – M … messbar (regelmäßig Tests, um den Status quo zu überprüfen)

    – A …   attraktiv  (das Ziel muss Dir dieses gewisse feeling geben!)

    – R …   realistisch (Ein Triathlon-Rookie wird wohl nicht Jan Frodeno besiegen 😉

    – T …   terminiert (welcher konkrete Zeitraum?)

Anschließend holte er 3 Kommilitonen zu sich auf’s Podest und bat sie 3 Ziele nach diesem Muster zu nennen. Die Aktion war gut amüsant, der Prof hatte sein Ziel erreicht: Uns die SMART-Formel einprägsam veranschaulicht. Letzteres ist übrigens ein starkes Helferlein, wenn es um Ziele geht. Bilder, besser noch kunterbunte Visionen, helfen Dir Deine Ziele zu erreichen. Male sie Dir so bunt wie möglich auf Papier oder im Kopf aus.

Meine SMARTen Ziele für den Januar

Aber jetzt bloß kein Stress. Das Jahr ist lang, Du hast noch 365 Tage Zeit die Welt zu retten, starten wir erstmal easy peasy in den Januar – also “let’s get down to business“, wie die Finanzhaie der Wall Street wohl sagen würden. Ich habe mich die Tage auf den Hosenboden gesetzt und mir meine SMARTen Ziele für den Januar aufgeschrieben. Konkret sieht das so aus:

Im Alltag: tägliche 10-15min Mobility-Einheiten (Ganzkörper)

Athletik: regelmäßiges Stabi-Krafttraining, 3x Woche nach festgelegter Übungsfolge, jeden zweiten Tag

  • Challenge: Auf dem Peziball 1x sauberen Squat und darauf ausbalanciert stehen können

Körper: ABSPECKEN! (okay hier wirds doch etwas diffus, einfach wieder so leben, dass meine Problemzone – die Hüfte – „freigelegt“ wird (#derdezemberistschuld 😜)

Ernährung: periodisiert low-Carb, morgens und vor jedem Essen ein 0,5l Glas Wasser trinken, Kein Zusatzzucker, abends nicht mehr „snacken“ (z. B. Nüsse, Schokolade etc.)

Schwimmen: 100m-Test <1:16min und 400m-Test <6:00min

 

Bei allem dürfen wir eins nicht vergessen: Wir MÜSSEN GAR NICHTS! Aber wenn wir Bock drauf haben, dann Gang rein und mit vollem Karacho ohne Gnade für die eigene Komfortzone geradeaus los…

 

Was sind eigentlich Deine SMARTen Ziele für 2017 oder für einen von Dir festgelegten Zeitraum? Wenn Du kurz Zeit hast, würde ich mich über Dein Kommentar und Gedanken dazu freuen.

Beste Grüße,

Sören

 

* (P.S. Ich weiß selber noch nicht 100%, welche Katze sich überhaupt im Sack verbirgt ;D Zur finalen Saionplanung bald hier mehr dazu)

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über

27 Jahre, Freigeist, sportaffin und Student der irgendwas mit Marketing studiert hat. Passionierter Triathlet ist er auch. Auf dem Sportsfreund Blog bloggt er rund um den Triathlonkosmos, philosophiert über Trainingsstuff- und den Lifestyle. So Stay tuned.

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