Sportsfreund Sören erzählt über seine Passion

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Moin moin.
Tja was soll ich sagen. Wieso gerade der Laufsport? Wieso Triathlon? So richtig kann ich es gar nicht beschreiben. Dieses positive Feeling im Training, im Wettkampf – halt beim „Sporteln“ – ist eher diffus. Auf jeden Fall macht es süchtig. Und na klar: Es gibt keine Ausreden! Bringst Du die Leistung nicht, kannst Du im Gegensatz zu so mancher Teamsportart, nur den Fehler bei Dir selbst suchen. Laufen respektive Triathlon ist für mich mehr als nur Sport. Es ist ein Lifestyle und vor allem auch die Herausforderung, sich immer wieder auf’s Neue zu pushen. Obwohl der Tank eigentlich schon leer ist.

Selbiges im Wettkampf. Ich liebe diese Atmosphäre bei den Wettkämpfen. Diese positive Attitude und die ganzen verrückten Sportskanonen! Alle ticken irgendwie gleich und doch ist jeder völlig eigen und einzigartig! Ein wahrer Sportlerkosmos! Natürlich geht es vor allem um den Spaß und das unglaublich geniale Feeling, angefeuert von Zuschauern und Familie, über die Ziellinie zu laufen. Allerdings beginnt bei jedem Wettkampf ein innerer Fight zwischen Körper und Geist bzw. zwischen Muskeln und Kopf. Eigentlich kannst Du nicht mehr. Dein innerer Schweinehund flüstert Dir: „Hör auf, für heute reicht’s.“

Genau in diesen Momenten besteht die Herausforderung und zugleich der Reiz, die eigene Komfortzone noch ein wenig warten zu lassen. Sich weiter ans Limit pushen. Ich bekomme gerade schon wieder Gänsehaut, wenn ich daran denke, wie ich 2014 endlich die 40min Schallmauer auf 10km durchbrochen habe. Christian Bischoff, selbst als Mentaltrainer bezeichnend, sagte einmal während einem seiner Auftritte: „Du weißt nie wo Dein Limit ist, Du weißt nur wo es nicht ist“. Auch Henry Ford wusste schon: „Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist.“ – Gib Dir eine kleine Denkpause und denk‘ darüber nach.

Denk‘ noch weiter nach.

Dieses Streben, sich an neue Grenzen zu wagen, das treibt mich an. Außerdem bringt der Sport atemberaubende Stories hervor. Ich finde es faszinierend, den Werdegang anderer Athleten zu beobachten. Teilweise unglaubliche Geschichten, bei denen eigentlich das hätte eintreten müssen, was ihnen viele zugeschrieben haben. „Du wirst das nicht schaffen!“, „Du bist nicht der Typ dafür“, oder „Das ist extrem. Du bist ja bescheuert!“. Ja genau das ist es vielleicht auch. Mag sein. Darum geht es. Etwas zu finden, was einen wirklich im Innersten anspricht. Eine Vision zu verfolgen, die vielleicht nicht für Jeden nachvollziehbar ist und erstmal abstrus klingt. Auch wenn Du selbst etwas zweifelst. Du darfst zweifeln. Aber leise. Bleib‘ jedoch unbedingt deiner Vision treu.

„You got to find what you love‘ then you will be truly successfull“ – Steve jobs.

Der Sportsfreund Blog soll nicht nur irgendein random blog sein, auf dem Sportler XY seine Trainingsergebnisse und sich als ICH-Erzähler präsentiert. Nach dem Motto: Noch einer der rennt… „Hey schaut mich an! Ich kann was…“

Das ist natürlich nur meine subjektiv Sicht darauf. Vor allem soll möchte ich hier meine Eindrücke, Erkenntnisse und nicht zuletzt selbst gemachten Erfahrungen mit Dir teilen. Ich liebe diesen Triathlonkosmos. In ihm schweben so viele positiv verrückte Freigeister. Manche von Ihnen verfolge ich und möchte auch ihnen eine Plattform bieten. Niemand sollte unter dem Radar fliegen, wenn er oder sie eine Geschichte zu erzählen hat, die groß und inspierend ist. Natürlich ist es trotzdem ein Blog, der ein bisschen meine Sportlerstory erzählt. Aber hey: Wenn sich dadurch der/die ein(e) oder andere Sportfreund/in neue Inspiration holen kann bzw. einfach etwas Neues aufschnappt, dann wär ich echt happy.

Ein Blog für Läufer und Triathleten vom Multisportler und Sportsfreund Sören.

 

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