rennrad SCIENCE TRIATHLON

DIY-Leistungsdiagnostik auf den Rennad: Einmal bis zum Leistungsabbruch, bitte!

Das System pfeift und dampft aus allen Löchern. Die Technik ist miserabel, wie ein Berserker ziehe und drücke ich auf meinem in der Rolle eingespannten Rennrad. Wenige Sekunden später heißt es für mich: Game over! Nichts geht mehr! Alle Wetten bitte zum Notar bringen, jetzt können wir nur noch auf das Ergebnis warten…

Alle Monate wieder – FTP Test Zeit!

Fast 11 Monate war ich echt feige. Habe ich mich doch so lange vor dem nächsten FTP (functional threshold power) Test gedrückt. Aber vorgestern raffte ich mich Mal dazu auf. Das Prickelnde dabei: Die Spielregeln waren diesmal andere. Sprich kein zwanzig minütiger Test, der möglichst gleichmäßig gefahren werden muss. Nein, diesmal orientierte ich mich an dem adaptierten Testprotokoll, welches die Jungs der „Triathlon Crew Cologne“ kürzlich auf ihrem YouTube Kanal veröffentlicht haben. Es ist ein klassischer Rampentest. Aber bevor Du Dich an dieser Stelle mit meinem Halbwissen herumschlagen musst, schau Dir am Besten das Original Video mit ausführlicher Erklärung des Testablaufs an.

Schwellenalarm: stärker als vor dem Ötztaler?

Eine Ausrede kann ich dann doch noch anbringen, weshalb ich den Test so lang vor mir her geschoben habe. In den Monaten nach dem Ötztaler war die „Form“ natürlich nicht einfach wieder weg. Ich trainierte also größtenteils mit dem Trainingsplan weiter, den ich noch vom Radlabor Freiburg hatte. Mittlerweile kennt man ja seinen Körper ganz gut, diese alte Flitzpiepe sagt schon, wenn irgendwas nicht stimmt, zu langweilig ist, oder er mit einem Trainingsreiz völlig überfordert ist.

Doch in den letzten Wochen merkte ich immer mehr, dass ich mich nicht nur wieder an die Ötztaler Form herantrainiert hatte, sondern eben darüber hinaus. Der alte Trainingsplan mit den Wattwerten haute nicht mehr hin. Kurzum: Es gab es jetzt keine Ausreden mehr, den FTP Test nicht zu machen.

Tja, und was soll ich sagen? Mit dem Ergebnis bin ich echt happy! Das Training seit November hat sich ausgezahlt – glaube ich. Meine Gedanken zum Test und meine aktuelle Schwelle erzähle ich Dir in dem folgenden Video. Wichtig ist vor allem auch mein Fazit am Schluss.

Denn entscheidend ist, was Du aus Dir machst. Wie sehr Du an Deinen Zielen festhälst, auch wenn es Dich viel Schweiß kostet. Mach einfach immer weiter, und lass den Vergleich zu anderen!

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28 Jahre, Freigeist, sportaffin, der irgendwas mit Marketing studiert hat, um nun doch auf den journalistischen Zug aufspringen zu wollen. Passionierter Triathlet ist er auch noch. Auf dem Sportsfreund Blog bloggt Sören rund um den Triathlonkosmos, philosophiert (mit anderen) über Trainingsstuff- und Lifestyle. Das Wichtigste: Hauptsache Du hast Spaß bei dem was Du tust.

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