BERLIN TRIATHLON XL TRAININGSTALK TRI VISION TRIATHLON

Tri-Vision#1 | Berlin Triathlon XL | Mini-Trainingslager | Kette rechts…

Foto: keep-on-running.de/

Mit diesem Beitrag startet heute eine brandneue Kolumne. TRI VISION. Innerhalb der nächsten 3 Monate könnt ihr mich gern auf meinem Weg zum Berlin Triathlon XL begleiten. Das Training werde ich ausführlich dokumentieren. Vielleicht nicht wöchentlich, aber auf jeden Fall wieder in dem ein oder anderen trainingstalk.

„Berlin, Berlin…..“ Der Countdown läuft…

13 Wochen. Beziehungsweise 91 Tage. Am 2. August werde ich meine Premiere auf der Mitteldistanz geben. Ich habe mir sagen lassen, dass der Berlin Triathlon XL als Einstiegs-Wettkampf, ideal dafür ist. Als „Rookie“ auf dieser Distanz, springe ich quasi ins kalte Wasser. Im wahrsten Sinne des Wortes. Denn zunächst werden 1,9km im Müggelsee geschwommen. Bevor es auf die anschließende Halbmarathon-Distanz geht, warten dann natürlich noch die obligatorischen 90 Kilometer auf dem Sattel!

„Kette rechts“ und bitte einmal für ca. 2 1/2 Stunden ordentlich kurbeln!!“

So sieht der Plan aus.

Bis dahin liegen noch viele schweißtreibende Trainingsstunden vor mir. Zum Glück! Immerhin möchte man ja seinen eigenen Ansprüchen gerecht werden. Auch wenn ich als Rookie auf dieser Distanz dann noch grün hinter den Ohren sein sollte, werde ich versuchen, mich optimal und möglichst zu 100% bereit vorzubereiten.

Der Wettkampfplan bis Ende Juli steht! Neben normalen Triathlon-Trainingstagen, habe ich ebenfalls 3 Trainingslager in den Vorbereitungsplan eingebaut. Ne, ne… Ich werde nicht in einem der heißbegehrten Sportleranlagen in Mallorca, Lanzarote oder Teneriffa absteigen… Deutschland tut’s auch! Und das ab Mai erst recht, wenn endlich auch hier die Freiwasser-Saison beginnt. Besonders auf die Badesee-Koppel-Einheiten freue ich mich schon riesig! Das wird ein Spaß!

1. Mini-Trainingslager / Kette rechts / Fokus Rad

So ein verlängertes Wochenende ist schon was feines! Gerade für Hobby-Triathleten, deren Alltag unter der Woche nicht ausschließlich nach dem Slogan „train, eat, sleep, repeat“ funktioniert, sondern zusätzlich die Uni bzw. Arbeit ruft. Mit einem Tag zusätzlich an Trainingsspielraum, bietet es sich an, sein eigenes Mini-Trainingslager umzusetzen. Im Selfmade-Style versteht sich. Wie man so ein Trainingslager-Wochenende organisiert bzw. plant, könnt ihr am besten bei Din – von EiswürfelimSchuh nachlesen. Als passionierte  Triathletin und bloggerin hat sie bereits mehrere solcher mehrtägigen Trainings-Wochenenden lesenswert dokumentiert.

Als erstes von insgesamt 3 geplanten Trainingslagern in den kommenden 3 Monaten, stand diesmal der Fokus auf der zweiten Disziplin – dem Radfahren! Innerhalb von 4 Tagen (3 Tage Belastung, 1 Tag Entlastung) spulte ich 250km in ca. 11 Stunden Netto-Fahrzeit ab. Aufgeteilt in mehreren Blöcken, standen neben lockeren Grundlagenfahrten, ebenso spezifische Einheiten mit mehr Tempohärte & Intervallen an. Dank eines neuen Radcomputers, wird mir nun endlich auch sekündlich meine Trittfrequenz angezeigt. Das ist schon ein tolles feature und motiviert die Leerlaufzeiten möglichst niedrig zu halten.

Wie es sich für ein richtiges Trainingslager gehört, durfte natürlich auch die vielzitierte Königetappe nicht fehlen. Dafür suchte ich mir nach dem Regenerationstag am Samstag, den gestrigen Sonntag aus. Es ging wieder einmal auf die fast schon heimische Tour von Potsdam in Richtung Spremberg. Aufgrund der bis dato eher noch geringen Kilometerumfänge auf dem Rad, habe ich die Nettotrainingszeit während der 4 Tage nicht bis zur Schmerzgrenze ausgedehnt.

Am Ende des Tages soll ja vor allem der Spaß an der Sache im Vordergrund stehen!

Selfietime...

Selfietime…

So war es auch. Auf der letzten Etappe ging es in rund 100km quer durchs Brandenburger Umland. Es war ein riesen Gaudi! Schon nach wenigen Kilometern, stand der „Rennrad-Zähler“ auf über 30! Na klar, das Wetter war richtig nice. Auf den asphaltierten Landstraßen konnte man neben den normalen Rennrad-Kurblern ebenso 3-4 Triathleten auf ihren schnittigen Zeitfahrrädern bestaunen. Das macht schon was her! Tückisch hingegen sind die windanfälligen Passagen zwischen Zossen und Luckau. Bei 18Km/h Gegenwind, kann so eine Grundlagentour, schnell zur kraftausdauerintensiven Einheit werden. Naja, um so besser! Im Wettkampf kann ich ja auch nicht einfach sagen:

„Aber im Training war auf den Strecken kein solch‘ massiver Gegenwind…“

Achso. Um dem Ganzen die „Königskrone“ auszusetzen, folgten nach dem Einfahren mehrere Ortsschildssprints! Ja. Das geht auch, wenn man alleine fährt. Einfach so tun, als wenn 2-3 Laufräder dir am Hinterreifen kleben, 1-2 Kilometer davor schon langsam anziehen. Mehrmals nach hinten gucken.

„Wo bleiben sie? Sie lauern! Wann werden sie wohl antreten?!“….

Die letzten 100 Meter Vollgas und dann raus aus’m Sattel. Getopt vom „Nachvornedrücken-Move“ auf der Ziellinie, kann ich mich dann erst einmal locker im Ort ausrollen lassen.  Sieht sicherlich etwas ulkig für Außenstehende aus. Aber wat‘ solls 😉

Ergänzt wurden die Radeinheiten mit einigen Athletiksessions, sowie 2-3 kürzeren Koppelläufen. Anschließend gab es meist eine Heiß-Kalt-Dusche, sowie die obligatorische „Rolleinheit“ auf der Schaumstoffrolle. Im Gegensatz zu vielen anderen, finde ich die nachbereitenden Minuten auf der Blackroll als sehr entspannend und erholsam. Damit es nicht zu langweilig wird, schaue ich mir meistens 2-3 YoutTube Videos an. Triathlon, Laufen, Fitness oder auch mal die ein oder andere Doku, lassen da keine Langeweile aufkommen.

 

Wie war das erst: Train, eat, sleep – repeat!? Den zweiten Tri-Vision’s Beitrag könnt ihr dann am 17. Mai hier in der Tri-Vision Kolumne nachlesen.

Keep on running! (and cycling / swimming)
🙂

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28 Jahre, Freigeist, sportaffin, der irgendwas mit Marketing studiert hat, um nun doch auf den journalistischen Zug aufspringen zu wollen. Passionierter Triathlet ist er auch noch. Auf dem Sportsfreund Blog bloggt Sören rund um den Triathlonkosmos, philosophiert (mit anderen) über Trainingsstuff- und Lifestyle. Das Wichtigste: Hauptsache Du hast Spaß bei dem was Du tust.

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