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Wettkampfbericht | 28. Weltraumjogger Volkstriathlon Berlin (inkl. Vlog)

Sören beim 28. Weltraumjogger Volkstriathlon

4:50Uhr. Der Wecker klingelt, doch ich bin schon wach. Hab Bock auf den Tag! Sonntag. Wir schreiben den 10. Juli 2016. Heute sollte es endlich soweit sein: Mein erster Triathlon in dieser Saison. Leider muckt hier und da immer mal wieder die Muskulatur auf, sodass ich bereits einige coole Rennen absagen musste. Aber nicht heute! Beim 28. Weltraumjogger Volkstriathlon Berlin wollte ich endlich mal wieder #fullgas geben!! Ob es mir gelungen ist? Hier der nachträgliche Wettkampfbericht.

Zur Wasserratte mutiert?!

8 Uhr. Start der Frauen und der „älteren Semester“. Noch 10 Minuten bis zu meinem Start. Ich bin fokussiert und entgegen meinen bisherigen Triathlons zuversichtlich, vor allem im Hinblick auf meine Schwimmperformance. Es fühlt sich so gut an, wenn Du merkst, dass sich das konstante Schwimmtraining seit dem Winter auszahlt. Auf einmal ist das Schwimmen kein notwendiges Übel mehr, sondern macht richtig Laune. Das hat meine Herangehensweise zum Triathlon komplett verändert!!

8:09 Uhr. Ich ordne mich selbstbewusst in die erste Reihe ein. Urplötzlich geht es los. Weil der Startschuss fast ohne Vorwarnung fällt, verpasse ich den richtigen Zeitpunkt etwas und bekomme 1-2 Schläge ab. Normalität. Kennt man. Gehört dazu. Wie geplant schwimme ich hart an. Ziemlich schnell merke ich, dass vor mir nicht viel los ist. Notiz an mich: Du bist vorne dabei! Jetzt schön das Momentum wahren. Im Takt zähle ich 1,2,1,2,1,2,1,2…genau den Takt der Zugfrequenz, den die Topschwimmer bei den ITU Sprinttriathlons durchziehen. Stichwort: Visualisierug von Bewegungsabläufen #diefünftedisziplin

Grüße an die eigene Verplantheit…

Nach knapp 12min und 750m ist der Spaß schon vorbei. Ich steige als vierter (insgesamt 7.) aus dem Wasser und bin gut drauf. Der Wechsel verläuft eher suboptimal, da ich es versäumt habe, mir endlich mal richtige Triathlonradschuhe zu zulegen. So musste ich auf die weniger wechselfreundlichen Rennradschuhe zurückgreifen. In der Retrospektive habe ich hier und beim Sockenanziehen in der zweiten Wechselzone genau die 27 Sekunden eingebüßt, die mir am Ende zum Podium gefehlt haben. Wer zieht bitteschön Socken auf ner Sprintdistanz an?!? Ärgerlich und mal wieder schöne Grüße an die eigene Verplantheit…

Der 18km-Radsplit ist solide. Trotz der wenigen respektive gänzlich fehlenden spezifischen Trainingsradeinheiten in den letzten 8 Wochen, lege ich hier in der Kombi mit dem Schwimmen den viertschnellsten Split hin und habe richtig Spaß am #ballern. Entgegen vielen anderen, war ich „nur“ mit dem Rennrad am Start. Und ja ich muss schon zugeben, dass es sich ein bisschen geil anfühlt, wenn man andere Teilnehmer mit ihren sündhaft teuren Zeitfahrmaschinen stehen lässt. Ohne deren Leistung abzuwerten! Aber es ist halt so 🙂

Der berühmte Tanz auf Eiern…

Zum Lauf fällt mir sofort die vielzitierte Phrase „wie auf Eiern“ ein. Die 5km waren mühsam. Aber was will ich auch erwarten. An das letzte Koppeltraining kann ich mich ehrlich gesagt kaum noch erinnern. Da kann ich auch keine Wunder erwarten. Der „4er-Schnitt“ wurde es nicht. Trotzdem finishe ich mit starker Leistung – und mit Zielsprint – als 5. (2. Ak) von mehr als 400 Startern und bin einfach nur happy mit dem Rennen und mit dem ganzen Tag.

Ich liebe diese Atmosphäre bei den Wettkämpfen. Diese positive Attitude und die ganzen verrückten Sportskanonen! Alle ticken irgendwie gleich und doch ist jeder völlig eigen und einzigartig! Ein wahrer Triathlonkosmos!

I love it! In diesen Sekunden, wo ich die letzten Zeilen des Berichts abtippe, chille ich auf der Couch, lasse alles revue passieren und genieße das „Momentum“.

Oder wie der deutsche Rapper Chefket es singt: „Heute ist ein guter Tag, guuuuuter Tag“….

 

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27 Jahre, Freigeist, sportaffin und Student der irgendwas mit Marketing studiert hat. Passionierter Triathlet ist er auch. Auf dem Sportsfreund Blog bloggt er rund um den Triathlonkosmos, philosophiert über Trainingsstuff- und den Lifestyle. So Stay tuned.

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