BERLIN TRIATHLON XL TRAININGSTALK TRI VISION TRIATHLON

Tri-Vision#4 | Triathlon Training | Vorschau 1. Wettkampf | Maxim Sponsor

Foto: sportsfreund-blog/

Mensch wie die Zeit vergeht. Bisher konnte ich den Wettkämpfen entspannt entgegen blicken. Nun sind es nur noch 7 Tage bis zur ersten kleinen Generalprobe. Am 7. Juni werde ich beim 7. Spremberger Volkstriathlon starten. Ich muss zugeben, dass sich speziell in den letzten Wochen ab und zu mal Phasen höchster Motivation mit durchaus kleineren Zweiflern vermixt hatten. Natürlich nur gaaaanz leise Zweifler. Warum? Nun ganz einfach: Der Berlin Triathlon XL wirft seine Schatten voraus! Wenn wir das Gedankenspiel weiterrechnen sind es noch 8 Wochen bis zum Showdown! 8 Wochen in denen ich in mehreren Blockwochen und Key-Sessions meine Form weiter ausbauen kann.

Das nasse Element als neue Herausforderung

Und nochmal wegen den „Zweiflern“ die kamen vor allem deswegen, weil ich z.B. beim Schwimmen zum Beginn des Trainings (besser gesagt am Anfang des Jahres) ein absoluter Noob war – ja so möchte ich es ausdrücken. Es vergingen kaum 50 Meter (2x25m), bis ich schon himmelhoch jauchzend am Beckenrand durchschnaufte. „Puh, dieses Kraulen ist echt nicht leicht umzusetzen“. Fluchte ich des Öfteren während der ersten Trainingseinheiten. Aber wie es so schön heißt: „Kommt Zeit, kommt Rat“.

Und so trainiere ich seit 4 Monaten fleißig an der Kraul-Technik. Da kann es auch schon einmal vorkommen, dass ich 2-3 Stunden vor’m Laptop sitze und mir Kraulstudien der Pro’s wie Michael Phelps auf Youtube anschaue. Immer und immer wieder. Ja auch das kann man als „Training“ bezeichnen – passiv eben. In der nächsten Trainingseinheit versuche ich mich an die einzelnen Schwimmabläufe zu erinnern und noch viel wichtiger: Zur Routine werden lassen! Hoher Ellbogen, Beine zusammen, Fußzehen spitzen, lockere Rückholphase, Gleiten, Wasser greifen, im richtigen Winkel eintauchen…..

Wer seine Kraultechnik verbessern will, kann ein Lied davon singen. Ach so und natürlich das Wichtigste: ATMEN! Das scheinbar selbstverständlichste der Welt, fiel mir im nassen Element alles andere als leicht, wenn man so wie ich, eine Schwimmhalle von Ihnen dass letzte Mal beim Grundschul-Schwimmunterricht gesehen hatte. 3er Atemzug? „Das schaff ich nie“…

Aber bevor ihr jetzt denkt, dass ich anscheinend sang und klanglos beim Berlin Triathlon – Achtung Wortwitz: …untergehen werde, verrate ich euch noch etwas: Mittlerweile bin ich echt zufrieden mit meinen Trainingsfortschritten. Die wöchentlichen 500 Meter Tests werden immer schneller. 3er Atemzug ist auch bei schnelleren Intervallen kein Problem mehr. Ja selbst die 1000er Tests zur Vorbereitung auf die 1,9Km Schwimmen am 2. August, schaffe ich von Woche zu Woche in schnelleren Endzeiten.

Einen riesen Schritt hin zur besseren Kraultechnik, war sicherlich auch das Schwimmcoaching in Hamburg Anfang Februar, wo ich von Christian Kramer höchst persönlich gecoacht wurde. Das war nicht nur ein riesen Motivationsboost, sondern ebenso wichtig hinsichtlich des vielzitierten „Wassergefühls“. Wenn es erst einmal klick macht, macht es richtig Spaß im Wasser die Bahnen zu ziehen. Kann ich bestätigen 😉

[caption id="attachment_2522" align="aligncenter" width="900"]Arena Gruppenfoto in Hamburg Gewinner des Runners’World Gewinnspiels[/caption]

 

[caption id="attachment_2523" align="aligncenter" width="900"]Sören beim Kraulschwimmen Unter „Aufsicht“ der Profis…[/caption]

 

Kurzum: Die Zweifler werden langsam immer leiser…Ich bin im RACE MODE. Die Vorbereitungswettkämpfe können kommen.

Der Spaß am Schmerz….

Das rührt auch daher, dass ich nach wie vor verletzungsfrei trainieren kann. Die kleine Mini-Erkältung vor einer Woche hat mich nicht so aus der Bahn geworfen, wie ich es befürchtet hatte. Vielleicht war es sogar eine willkommende Gelegenheit 100% zu regenerieren.

Zum Beispiel heute gab es noch einmal eine knackige Koppeleinheit, wobei zunächst 3 Stunden kraftausdauer am Berg gekurbelt wurden, um anschließend mit 3-4 wechselnen Tempiintervallen den Sack zu zu machen. Das Radtraining gestalte ich sehr variabel, sodass ich neben längeren Grundlageneinheiten, vor allem darauf achte 2-3 intensive Berg,- bzw. Intervallsessions pro Woche einzubauen. Hatte ich schon erwähnt, dass mein Trainingsgebiet im Freiberger Umland liegt (Sachsen)? Ich kann euch sagen, dass es hier so gut wie keine flachen Strecken gibt! Kaum freust du dich, dass ein längerer Hügel erklommen wurde, da zwinkert dir auch schon der nächste 11%ter zu. Die Oberschenkel brennen! Der Puls muss irgendwo ziemlich weit oben – halt nahe am Anschlag sein.

Aber soll ich euch was sagen: JA, auch das macht richtig FUN! Die Grenzen beim Training zu spüren. Respektive: Wenn du merkst, dass dein Herzkreislaufsystem und Muskelapparat wöchentlich effizienter arbeiten. So kann es weiter gehen.

Sporternährung? Check!

In letzter Zeit gibt es immer mehr Debatten hinsichtlich der richtigen Sporternährung, als da wären Low,- vs. High Carb; „train low – compete high“,“ detox“ und und und. Mittlerweile sind einige Leute richtig vernarrt darin, unbedingt ein Ernährungskonzept 100% umzusetzen oder noch treffender ausgedrückt, zu verteidigen! Was da in den sozialen Netzwerken abgeht, ist schon krass. Meiner Meinung nach, muss jeder für sich selbst herausfinden, welches Ernährungskonzept für einen am besten ist. Pauschale Empfehlungen machen da wenig Sinn!

Persönlich beschäftige ich mich seit mehreren Wochen mit der Frage, inwieweit ich meine Sporternährung weiter optimieren kann. Klar, ketogene Tage machen definitiv Sinn, wenn z.B. Grundlageneinheiten anstehen. Allerdings halte ich nicht besonders viel davon, mehrere Wochen ketogen unterwegs zu sein.

In meiner Testphase habe ich einfach gemerkt, dass mich die extrem geringe Kohlenhydratzufuhr (<20g) ziemlich geschwächt hat. Auf das Training hatte ich öfters keine Lust und fühlte mich ausgelaugt. Der Austausch mit anderen Ausdauersportlern half mir da, den richtigen Weg für mich zu finden (danke Daniel für dein feedbacks & Tipps! 😉 Mittlerweile habe ich einen guten Mittelweg für mich gefunden. Tage mit wenigen Kohlenhydraten gibt es immer noch. Dafür gönne ich mir an Tagen intensiven Trainings dann aber auch die richtige Menge an gutem und vor allem frischen Lebensmitteln wie Beeren, Banane, roten Linsen oder auch dunkle Schokolade. Gut dunkle Schokolade gibt es eigentlich immer 😀

Was will ich damit ausdrücken: Höre auch dein Körpergefühl. Dein Körper weiß sehr genau, was ihm gut tut, und was nicht. Du kannst ja gar nicht so viel falsch machen.

Zu guter Letzt kann ich noch was richtig geniales verkünden. Im Rahmen des Projektes Maxim Experience von Maxim Sports Nutrition, wurde ich als einer von drei Ausdauerathleten ausgewählt, die 3 Monate auf ihrem persönlichen Weg zum Wettkampf unterstützt werden. Innerhalb der kommenden 3 Monate unterstützen mich die Sportsfreunde von Maxim mit deren gesamten Produktpalette für Sporternährung.

[caption id="attachment_2518" align="aligncenter" width="900"]Maxim Sponsor Paket Der Postbote war da…MAXIM![/caption]

 

[caption id="attachment_2519" align="aligncenter" width="900"]Die volle Ladung Sporternährung! Die volle Ladung Sporternährung![/caption]


Ob EnergyGels und Mineraltabletten zur Hydration während des Trainings oder qualitativ hochwertiges Eiweißpulver mit Schokoladengeschmack als Postworkout-Shake. Für die passende Sporternährung ist gesorgt! Ein riesen Vorteil auch deswsegen, weil ich so meinen Magen an die Wettkampfverpflegung gewöhnen kann. Da ich beim Berlin Triathlon XL um die 4-5 Stunden auf Anschlag unterwegs sein werde, brauche ich natürlich dementsprechend viel Energie in Form von schnellen Kohlenhydraten.

Vielen Dank an Maxim! #letthegamebegin!

Für heute soll es das gewesen sein. Der #5 TRI VISION Beitrag wird vermutlich nächsten Sonntag oder Montag online kommen. Mal schauen, was beim Spremberg Triathlon drin ist. Die Vorfreude ist megamäßig!!

Keeponrunning

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über

31 Jahre jung, Freigeist und sportverrückt. Hat irgendetwas mit Marketing studiert, um dann doch auf den journalistischen Zug aufspringen zu wollen. Passionierter Triathlet ist er auch noch. Seine Leidenschaft zum Ausdauersport, Digitalen und Kreativen lebt er auf diesem Blog aus. Hey, schreib' ihm doch mal einen Kommentar :)

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