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Tri-Vision#6 | Trainingstage vor Olympischer Distanz | Optimierte Sporternährung?! | Natürliche Energiebooster

Zwei Wochen sind seit dem Spremberg Triathlon nun vergangen. Wie ich es bereits unmittelbar danach im Fazit des Wettkampfes verkündet habe, werde ich am 27. Juni beim Neuruppiner Triathlon auf der Olympischen Distanz starten. Das ist nächste Woche! Auf jeden Fall wird es ein weiterer Schritt in Richtung „Triathlonszene“. Außerdem wird’s eine zweite Premiere in vielerlei Hinsicht. Mit Verlauf: Sofern es eine zweite Premiere überhaupt geben kann…

Olympisch unterwegs – Neuruppin als Generalprobe für Berlin

Kurz zu den Fakten: Olympische Distanz, dass heißt 1,5Km Schwimmen, 40 Km Radfahren und 10Km Laufen. Die „Olympische Distanz“ ist übrigens seit Sydney 2000 fest als Triathlon-Event bei Olympischen Spielen verankert. Aus deutscher Sicht, war 2008 das bislang erfolgreichste Jahr, was den Triathlonsport angeht. Damals entschied Jan Frodeno mit einer Ausdauer/Sprint-Meisterleistung das Rennen für sich. Chapeau! Aber zurück von den ganz Großen, hin nach….Neuruppin. Um nochmal den Spruch mit der zweiten Premiere aufzugreifen, kurz ein zwei Worte, wie das genau zu verstehen ist. Erstens: Premiere weil das Schwimmen im See stattfinden wird. Zweitens: Premiere 2.0, da ich endlich mit einem Zeitfahrrennrad die 40 Km abpsulen werde! Drittens: Alles zusammen wird sicher wieder eine völlig neue Erfahrung werden. Von mir aus könnte es auch schon morgen soweit sein! Die Vorfreude und der „Bock“ auf’s Rennen ist diesmal noch größer, als bei der Spremberger Premiere.

Training vor dem Wettkampf – Die Kunst der Be,- und Entlastung

In dieser Woche stand für mich der Fokus noch einmal auf intensive Belastungen in allen 3 Disziplinen. Das heißt: Eine harte Laufeinheit auf der Laufbahn am Anfang der Woche, sowie 2 intensive Radfahrten mit vielen Intervallblöcken, abwechselnd bergan oder auf der flachen Ebene. Zudem kommen noch 13 Schwimmkilometer hinzu. Innerhalb der 4 Schwimmeinheiten in dieser Woche, absolvierte ich mehrere Temposessions, kombiniert mit 2-3 Tests auf der 1000m bzw. 1500m Distanz. Gerade die 1,5 Kilometer wollte ich wenigstens für mich einmal zur Beruhigung im Training volle Pulle geschwommen sein! Wird besser!

Immer schön im Rythmus bleiben...

Immer schön im Rythmus bleiben…

In den Tagen unmittelbar vor dem Wettkampf, senke ich die tatsächliche Trainingzeit dann drastisch, um dem Körper die nötige Regeneration zu geben. Aber da erzähl ich Euch Sportfüchse da draußen ja auch nicx Neues 😉 Um im Takt zu bleiben, werde ich Freitag, also einen Tag vor dem Rennen, noch einmal kurz jede Disziplin mittels kleinen Belastungsspitzen durchziehen. Einfach um nicht völlig träge am Samstag an den Start zu gehen und den nötigen Muskeltonus aufzubauen. Wenn das Profi’s wie Laufass Sabrina Mockenhaupt so machen, muss es ja etwas bringen 🙂

Bergintervalle? Auf jeden fall!

Bergintervalle? Auf jeden fall!

Exkurs: Die (möglichst) Optimierte Sporternährung?!

Optimierte Sporternährung?! Was heißt das schon? Alles muss heutzutage möglichst optimiert sein. 24 Stunden, 7 Tage die Woche Fitness-Armbänder, die jegliche Körperfunktionen aufzeichnen. EKG-genaue Pulsmessuhren, mit GPS-Funktion versteht sich. 1-Gramm genaue Küchenwaagen, damit man kaloringenau seinen Tagesumsatz berechnen kann. Das „Gadgat-Angebot“ für Sportler ist schier unendlich groß! Keine Frage: Wer sich fit hält und darüber hinaus sogar noch auf eine gesunde Ernähungsform achtet, ist klar im Vorteil. Das kann ich definitiv bestätigen. Seidem ich vor zirka 2 Jahren angefangen habe, mich näher mit der Materie der vielzitierten „optimalen Sporternährung“ zu beschäftigen, bin ich kaum noch krank und würde behaupten mich allgemein um ein vielfaches vitaler zu fühlen. Inwieweit das nun ausschließlich auf die gesunde Ernährung zurückzuführen ist? Wer weiß das schon!?

In letzter Zeit werden viele Ernährungsformen angepriesen, die jeweils für sich 100% perfekt und das Einzig Wahre darstellen. Sollen! Doch meiner Meinung nach, ist es genau dieses dogmatische Schema, dass eine „optimale Sporternährung“ stört. Warum nicht einfach mal die Banane essen, wenn man nach dem Training Lust darauf hat? Wieso nicht mal ein Stück frischen Fisch vom Markt, wenngleich dies im Kontrast zur vielzitierten veganen Super-Kost steht?! Ich habe mittlerweile einige von diesen selbsternannten optimierten Ernährungsformen ausprobiert. Paleo, Vegan, Intermittierendes Fasten, Ketogene Diät, Train low – compete high und und und…Willst du mein Fazit wissen?

Es klingt wahrscheinlich platt und zutiefst in die Klicheekiste gegriffen… Aber meiner Meinung nach, ist es der gesunde Mix aus verschiedenen Lebensmitteln, die a) natürlich reich an Vitalstoffen sind und b) zugleich deine persönlichen Bedürfnisse erfüllen. Soll heißen: Wenn du Lust auf Schokolade hast, dann gönn sie dir! Einseitig propagierte Ernährungsdogmen bringen doch nichts! Sicherlich befolge auch ich innerhalb bestimmter Trainings- bzw. Wettkampfperioden verschiedene Ernährungsformen. Doch ich sehe einfach keinen Sinn mehr darin, strikt 365 Tage nach DEM EINEN Ernährungskonzept zu leben. Ich muss jedoch zugeben, dass das bei mir ein Reifeprozess war. Man muss es letzendlich selbst austesten. Was liegt einem? Was verträgt man gut, was nicht so? Wie reagiert der Körper vor oder nach dem Sport auf Produkt A, B, C? Teste es einfach aus und versuche NICHT nach fremden Meinungen zu leben.

P.S. Gesunde Ernährung kann richtig Spaß machen. Für das entsprechende Hintergundwissen hinsichtlich optimaler Sporternährung, inklusiver intuitiver Ernährungspläne für Ausdauerathleten, kannst du dir hier kostenlos ein E-book als PDf-Datei herunterladen. Daniel (Autor und Sportwissenschaftler) liefert in seinem E-Book über 160 Seiten wissenschaftlich fundiertes Kompaktwissen! Eine super Sache. Kann ich sehr empfehlen.

2 Energie-Booster für deine Sporternährung

Nach der moralischen Meinungs-Keule, möchte ich dir aber auch noch 2 nützliche  Ernährungtipps für den nötigen Energieboost mitgeben. Zunächst mein absoluter Favorit, was den täglichen GÖNN-Faktor abgeht: Dunkle Schokolade! Spätenstens seitdem  Ernährungsexperten wie Dr. Feil das „dunkle Gold“ für unverzichtbar in einer optimalen Sporternährung erklären (siehe „Die F-AS-T-Formel“), kommen diesem Ernährungstipp immer mehr Sportler nach. So auch ich! Dabei schmeckt sie nicht nur gut, sondern ist nachweislich gut für z.B. Low-Carber, die eventuell sogar noch ein paar Kilos runter haben wollen. Laut einer unlängst publizierten Studie, dürfen es sogar ruhig 40g am Tag dunkler Schokolade (>81%) sein.

 

Schockoladiges Stillleben...

Schockoladiges Stillleben…

Mein zweiter Tipp: Baue viele verschiedene hochwertige FETTE in deine Ernährung ein. Exemplarisch könnten hierfür Kokosfett oder Erdnussmuss stehen. Genau so gut, sind Nüsse an sich, wie z.B. Mandeln, Paranüsse, Leinsamen, Kürbiskerne oder Sonnenblumenkerne. Hier lautet das Motto: Der Mix macht’s! Wahlweise lassen sich die – Achtung Wortwitz – fetten FETTE am Besten vor und nach dem Training einbauen. Wenn du dich beispielsweise vor einer härteren Einheiten etwas müde füllst, kann dir 5-10g kaltgepresstes (natives) Kökosöl den nötigen kleinen Energieboost geben. Kokosöl besteht aus sogenannten mittelkettigen Fettsäuren, die besonders schnell in Energie umgewandelt werden. Hingegen eigenen sich für die optimale Erholung und als Sattmacher Nüsse, um vor allem abends noch einmal wichtige Mineralien wie Eisen, Zink und Chrom aufzunehmen. Gleichzeitig gibst du deinem Körper gleich noch was „zum Arbeiten“ für die Nacht, sodass du morgens weniger Heihunger verspürst. Probier‘ es mal aus.

3 FETTE Türme...

3 FETTE Türme…

Gut. Soviel zu den Impressionen dieser Woche. Ahoi.

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über

31 Jahre jung, Freigeist und sportverrückt. Hat irgendetwas mit Marketing studiert, um dann doch auf den journalistischen Zug aufspringen zu wollen. Passionierter Triathlet ist er auch noch. Seine Leidenschaft zum Ausdauersport, Digitalen und Kreativen lebt er auf diesem Blog aus. Hey, schreib' ihm doch mal einen Kommentar :)

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