LIFESTYLE Trainingslager

Mallorca Trainingslager 2018: über einstürzende Trainings-Kartenhäuser und süße Lebensmomente

Im Sturzflug runter nach Sa Calobra, Mandelkuchen und Espressi in feinen spanischen Cafés gönnen, sich mit unzähligen anderen Gleichgesinnten die Rad Hotspots von Mallorca teilen: lang hatten wir genau diese Momente herbeigesehnt! Doch wie so oft, scheint sich unsere liebe Welt während besonders süßen Lebensmomenten schneller zu drehen. Gar zu fliegen! Aber: Die Erinnerungen an unser Mallorca Trainingslager 2018 bleiben! Zoomen wir einfach nochmal hier und da kurz rein, allright?

Doch kein Triathlon Fokus?

Ursprünglich hatte ich mir auf einem A4-Spickzettel jeden Tag grob skizziert: Wann fahren wir wo mit dem Rad lang? Wo könnte man koppeln? An welchen Tagen macht eine zusätzliche Schwimmeinheit Sinn? Brauchen wir bei einer Woche überhaupt einen echten Entlastungstag? Es sind diese Fragen, über die man sich vorher fast den Kopf zerbricht, um dann das gedachte Trainings-Kartenhaus vor Ort doch wieder zum Einstürzen zu bringen.

In der Summe kamen wir – mein Cousin und ich – auf knapp 18 Stunden Netto Trainingszeit. Davon ziehen wir eine Stunde für eine, und damit auch die einzige, Schwimmeinheit in der Woche ab. Zack: 17 Stunden Radtraining! Kein Laufen, kein Athletiktraining – sorry an den Triathlet in mir!

„Denkst Du noch triathletisch eindimensional?“

Aber fakt ist auch: Wenn es nur zu 85% Trainingslager ist, man dabei möglichst viel Radfahren will und die restlichen Prozente für familiäre Ausflüge und Zeit gebucht sind, wird es mit einer sinnvollen Triathlon-Einteilung schwierig bis unmöglich (wenn man nicht von „Termin“ zu „Termin“ hetzen will!!). So habe ich relativ schnell beschlossen, dass es eben nicht nur Sport geben kann. In unserem Fall hieß das: 100% Radfokus – dafür ohne Kompromisse 🙂

Wie sah ein Tag bei uns aus?

8 Uhr: Der Wecker klingelt. Bei leckerem, selbstgemachtem Früchstück genießen wir in unserer Finka den fast immer sonnigen Tagesbeginn.

Ab 9:30 Uhr: Abfahrt Jungs! Wobei es an zwei Tagen eher noch später wurde. Im März ist es auf Mallorca früh gar nicht mal so warm, und warum dann sich stressen lassen und frieren? Also haben wir lieber ein bisschen länger geschlafen und sind am späten Vormittag los. Dafür dann meist schon #kurzkurz!

Verpflegung muss sein! Bei 3 Touren wurden es mehr als 100km, sodass es im Schnitt drei Cafe-Boxenstopps wurden. Besonders gut waren Kuchen und Kaffee hier: Sa Ruta Verda (Caimari) und im Don Denis (Can Picafort).

Am frühen Abend trudelten wir wieder in Alcudia ein. Erstmal ne kalte Coke und was kleines snacken, dann ab unter die Dusche. Kurz Strava und Instagram geupdatet, anschließend gab es leckeres Essen von Mum 🙂

Das Abendprogramm? Alternativ waren wir zwei Mal an der Hafenpromenade von Alcudia Essen. Beides hat sein Scharm! Danach ging’s jeden zweiten Tag nochmal mit der Familie los. Auch diese Momente, z. B. mit der Abend-Atmosphäre oben beim Cap-Formentor, hatten was tolles an sich! Dafür skippt man gerne die zweite Trainingseinheit – oder denkst Du noch triathletisch eindimensional?

Einfach im Moment leben…

…und eine Woche mal kein Social Media Overkill, kein Tv, keine Emails checken, einfach nur in den Tagen hineinleben, natürlich viel sporteln, aber immer das und spontan zu machen, worauf man Lust hat! Das hat mega gut!

Und na klar! Besonders die vielen Momente auf dem Sattel bleiben in guter Erinnerung. Auch im zweiten Jahr auf Malle, zog es mich wieder in den Bann. Ich finde es krass und gleichzeitig total genial, wie viele andere Gleichgesinnte so etwas durchziehen. Alle haben extrem Bock auf Radfahren. Gefeixe in der Radgruppe hier, lautes Gelächter im Cafe da – das Stimmungsbarometer schlägt hier auf der Insel jeden Tag ordentlich aus!

Malle, Du warst wieder mega geil!

***

Welche drei sportlichen Highlights bzw. Momente mir in der Woche am stärksten im Kopf hängen geblieben sind, möchte ich Dir im nächsten Blogbeitrag am Donnerstag in drei Kurzgeschichten erzählen (PS: Was waren/sind Deine Lieblingsmomente?)

Gefällt Dir der Beitrag?
0

über

28 Jahre, Freigeist, sportaffin, der irgendwas mit Marketing studiert hat, um nun doch auf den journalistischen Zug aufspringen zu wollen. Passionierter Triathlet ist er auch noch. Auf dem Sportsfreund Blog bloggt Sören rund um den Triathlonkosmos, philosophiert (mit anderen) über Trainingsstuff- und Lifestyle. Das Wichtigste: Hauptsache Du hast Spaß bei dem was Du tust.

0 Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Social media & sharing icons powered by UltimatelySocial