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Alex sieht Roth #3 – Das erste Trainingscamp (Teil1)

Moin moin liebe Sportsfreunde!

Mit dem dritten Artikel binnen drei Wochen melde ich mich aus dem Trainingslager zurück und werde am Sonntag direkt noch einmal nachlegen. Vier Wochen Training, Arbeit und jede Menge spannende Unterhaltungen zu resümieren, ohne dabei jegliche Wortbeschränkungen zu sprengen, ist einfach ein Ding der Unmöglichkeit. Danach geht es dann nahtlos in ein gemächlicheres Tempo und einen 2-Wochen-Rhythmus über. In Triathlon-Jargon gesprochen bedeutet das: zwischen den Einträgen gibt es eine Entlastungswoche 😉

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4 Wochen Trainingslager? Wie geht das?

Gemächlich gilt aber nur für den Blog; sportlich geht es mit Vollspeed weiter und vermutlich sitze ich in dem Moment, in dem dieser Beitrag veröffentlicht wird, mit Atemgasmaske und Pulsgurt auf dem Ergometer und lasse meinen aktuellen Leistungsstand bei einer dieser schmerzhaften und brutal ehrlichen Leistungsdiagnostiken überprüfen. Dann weiß ich auch, ob das Training auf Lanzarote angeschlagen hat und ich auf dem richtigen Kurs in Richtung Roth bin.

Aber von vorne: wie ihr vielleicht mitbekommen habt, war ich für vier Wochen auf Lanzarote und habe dort das erste Trainingscamp der Saison durchgezogen. Für mich war es das erste Mal auf der von Triathleten wohl beliebtesten aller kanarischen Inseln –  und die Eindrücke sind noch frisch. Bei vier Wochen Aufenthalt fragen sich einige von Euch mit Sicherheit: Wieso?! Wie kannst Du einfach für vier lange Wochen weg ohne dass dein Arbeitgeber aufs Dach steigt? Wie warst du untergebracht? Und wird Dir alleine nicht langweilig? Diese Fragen möchte ich Euch gleich beantworten und weil zu dieser Zeit unglaublich viele Profis auf Lanzarote waren, ich teilweise mit ihnen trainiert und gesprochen habe, möchte ich Euch im nächsten Blog am Sonntag noch einen Mehrwert bieten: Was unterscheidet ein Trainingslager der Profis von meinem?

Kein typisches Trainingslager

Erst einmal kurz zurück zu mir: streng genommen sind meine längeren Reisen, die ich jetzt in den letzten drei Jahren machen durfte, keine typischen Trainingslager. Drei Monate Südafrika, fünf und sechs Wochen Mallorca, jetzt vier Wochen Lanzarote; ich kann übrigens jeden verstehen, der gerade vor Wut den Laptop zuklappt, diesen Beitrag hier schließt oder mir auf Instagram entfolgt! Auf Grund meiner Selbstständigkeit kann ich diese Reisen machen ohne dabei Urlaub einreichen zu müssen. Einen Großteil meiner Aufgaben kann ich außerdem von unterwegs erledigen, lediglich als Event-Moderator konnte ich im Januar eine Anfrage nicht annehmen.

Von daher würde ich weniger von Trainingslager sprechen, sondern vom „normalen Alltag in der Sonne“ – das ist deutlich angenehmer und JA, trainieren ließ es sich auf Lanzarote auch besser als in Hamburg 😉

Übrigens: weil mich immer wieder Anfragen erreichen mit welcher Radtasche ich denn unterwegs bin, was ich empfehlen kann und womit ich keine guten Erfahrungen gemacht habe: Ich habe jetzt schon einiges ausprobiert und bin letztlich bei der „Biknd Helium v4“ hängen geblieben (die ich übrigens bezahlt habe). Die gibt es hier, einen Test habe ich auch geschrieben und ein KURZES Video beim Packen gedreht. Nichts ist ärgerlicher, als wenn beim Reisen das Rad beschädigt oder sogar komplett zerstört wird. Dazu ist das Packen schnell und unkompliziert. Aber zurück zum Blog…

La Santa, Baby!

Untergebracht war ich in La Santa. Dem Ort, nicht dem Club – so gut läuft es dann doch noch nicht 😉 Etwa zwei Kilometer entfernt befindet sich der Club La Santa, eines der beliebtesten und besten Triathlon/Sport-Hotels der Welt mit mehreren Pools, Fitnessstudio, Laufbahn und und und – alle übrigens nicht von externen Gästen zu benutzen..! Der Ort an sich ist relativ verschlafen und bietet außer einem Supermarkt, zwei mittelprächtigen Cafès und einer Handvoll Restaurants nicht viel und ohne zusätzliche Aufgaben kann es ziemlich schnell langweilig werden. Wer die Instagram Stories von Johannes Moldan und Julian Fritzenschaft verfolgt hat, weiß, wovon ich rede. Ich habe es gut ausgehalten, weil ich zwischen den Einheiten gearbeitet und weit davon entfernt war, beschäftigungslos gewesen zu sein; außerdem hatte ich die gesamten vier Wochen über Besuch und lediglich die aller letzte Nacht das Apartment für mich allein. Einen kleinen Einblick in das, was ich die Wochen über gemacht habe, findet ihr bei den Kollegen auf tri-mag.

Am Sonntag geht es hier direkt weiter beim Kollegen Sportsfreund. Dann berichte ich über Lanzarote als Trainingsdomizil, die Vor- und Nachteile der Insel, Gefahren beim Training und Erfahrungen der Profis.

Ich freue mich wie immer über jeden Kommentar und jede Nachricht unter diesem Artikel, direkt hierunter, bei Facebook oder Instagram.

Bis Sonntag, und bleibt fleißig

Alex

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Die Langdistanz ist die Königsdisziplin im Triathlon. Alex wird als Gastautor auf dem Sportsfreund Blog in den nächsten 5 Monaten von seiner Vorbereitung auf die Challenge Roth berichten. Keine 0815 Trainingsweisheiten, sondern ehrliche und authentische Erfahrungsberichte - samt den Erfolgen und möglichen Rückschlägen. Kurzum: Alex sieht Roth!

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