MOTIVATION TRAINING TRIATHLON

Wenn das Training einfach Spaß macht…

Minusgrade, Eiszapfen und rutschige Waldwege. Wärmende Sonnenmomente, Vogelgezwitscher und absolute Stille. Diese Naturvielfalt ist es, die mich gestern während meiner Laufeinheit glücklich gemacht hat. Immer wieder merke ich es – zumindest in der Serienpause zwischen den Bergintervallen: Ich darf mich glücklich schätzen. Ich bin frei und lebendig.

Wenn es einfach Spaß macht…

Und so spulte ich gestern in Harmonie mit Natur und Geist die nächste Bergintervalleinheit ab. Immerhin schon die vierte Woche hintereinander. Zugegeben: Diese Bergsprints fordern mich massiv. Mein Herz pocht wie wild. Aber irgendwie ist es auch geil. Du läufst Dich 20 Minuten auf Deiner Hausrunde am Flussufer warm, und weißt: Die anstehenden Bergläufe sind zwar knackig, dafür kurzweilig und das Gefühl danach um so genialer. Dieser Moment 20-30 Sekunden nach dem Intervall, wenn Du langsam wieder runterkochst, sich die Schnappatmung wieder einstellt. Du wieder lange Atemzüge machst – aufrecht und mit breiter Brust. Bam! Wieder ein Berglauf mehr im Tank. Wieder Deinen Körper herausgefordert. Wieder gewonnen. Wobei gewonnen Quatsch ist – Du und Dein Körper sind ein Team. Ein richtig starkes! Aber nur, wenn Du es locker angehst…

Frodenos Motto nacheifern: #consistency

Nach den Bergintervallen joggte ich dann locker 10 Minuten nach Hause. Dort angekommen duschte ich mich und machte mir einen heißen Ingwertee. So ein Spießer! Ich saß am Schreibtisch und klappte mein kleinen Wochenkalender auf. Mal schauen was haben wir: Kalenderwoche acht, aja! Erste Trainingseinheit? Check! Ich blättere nach hinten, schaue mir die letzten drei Wochen an.

Mensch, dass sieht echt gut aus! Keine krassen Monstereinheiten, dafür kontinuierlich und strukturiert – und das mit Spaß! Ohne Krampf. Und das zum Glück auch im Wortsinn!! 😉

Aber im Ernst. Wenn ich Wochenkalender und meine Exceltabelle vergleiche, bin ich echt happy, wie das Training zur Zeit läuft. Ich sehe da eine acht oder neun; die Wochenstunden an Training sind solide. Die Anzahl der Disziplinen schwankt zwischen drei und vier – alles gut abgedeckt. Vor allem meine „Schwimmroutine“ gefällt mir. Wenn das so weitergeht… dann, tja was dann? Ich schätze dann werden die kommenden Schwimmstarts diese Saison ein Fest! Natürlich immer relativ gesehen. „First out of water“ muss es nicht sein. Vielmehr geht es um Dein Gefühl. Wie gehst Du an den Start? Bist Du bereit und selbstbewusst?

Langes Geschreibe, kurzer Sinn…

Das Training macht mir aktuell mega viel Spaß! Wenn es zeitlich mal nicht passt, skippe ich die Einheit auf einen anderen Tag. Mache mir da wenig bis gar keinen Stress.

Funktioniert für mich gerade super gut. Und just in diesem Moment, wo ich diese Zeilen abtippe, grüßt mich auch schon wieder die Sonne durch mein Fenster. Ja, so gefällt mir das. Ich werde mir dann mal meine Radsachen schnappen und mich auf die Rolle schwingen. 😅

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Und? Was denkst Du, findest Du Dich da wieder? Wie ist Dein Trainingsansatz? Oder struggelst Du vielleicht gerade? Erzähl es mir gern in den Kommentaren.

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28 Jahre, Freigeist, sportaffin, der irgendwas mit Marketing studiert hat, um nun doch auf den journalistischen Zug aufspringen zu wollen. Passionierter Triathlet ist er auch noch. Auf dem Sportsfreund Blog bloggt Sören rund um den Triathlonkosmos, philosophiert (mit anderen) über Trainingsstuff- und Lifestyle. Das Wichtigste: Hauptsache Du hast Spaß bei dem was Du tust.

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