Sören und seine Passion Rennradfahren
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Passion Rennrad | 4 Kurzgeschichten

Das Geile am Triathlon ist seine Vielfältigkeit. Wenn Du nicht gerade Kacheln zählt, joggst Du vielleicht in dem Moment auf Deiner Hausrunde und genießt Freiheit und Natur. Fast noch besser lässt sich das Gefühl der Freiheit auf dem Rennrad erleben. Besonders die zweite Disziplin hat es mir in den letzten 2 Jahren angetan, sodass ich viele tolle Momente auf dem Rennrad erlebt habe. Es gibt so viele coole Routen und Spots auf der Welt, Radmekkas sowie organisierte Radevents – ja, da lacht das Radsportlerherz! Und vergessen wir nicht die Materialkomponente. Wir wissen es alle. Ein neues Rennrad, coole Trainingsbekleidung, ja selbst so eine simple Chose wie ein Lenkerband, beflügeln und motivieren einen. Das alles (und noch viel mehr) macht die Faszination Rennrad aus. Ein riesiger Kosmos, wobei jede Story bzw. Anekdote eine Galaxie für sich ist! Die folgenden  Kurzgeschichten stellen sozusagen vier meiner bisher erkundeten Galaxien dar, die ich innerhalb meiner noch immer kurzweiligen Reise innerhalb des Radsportkosmos entdeckt habe.

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Über den Wolken…

Es ist kühl und die Gräser noch feucht von der Nacht. Morgentau. Hinter den Berggipfeln lässt sich der Tag bereits erahnen. 7:00 Uhr. Der Kaffee brüht. Genuss. Mit Gemach und Gelassenheit starten wir den Tag. Sorgenfreiheit. Dann brechen wir auf. Vorfreude. Die Welt ist wahnsinnig schön. Staunen. Irgendwann kommen wir an. Kribbeln. Die Gegend – das Massiv – wirken erhaben. Innere Ruhe. Von überall kommen sie her, um genau dort die Faszination Rennradfahren zu spüren. Leidenschaft. In vollen Zügen erleben. Jetzt. Endlich fluten die ersten Sonnenstrahlen das Tal. Traumhaft. Es ist 9 Uhr und die kleine Reise in eine andere Ebene, sozusagen in eine neue Atmosphäre, kann beginnen. Grüß Gott. Hochalpenstraße zum Großglockner. Glück.

Leidenschaft, die verbindet

Während meines Neuseeland Roadtrips, habe ich gemerkt, dass es am Schönsten ist, wenn man Momente und Erlebnisse mit Gleichgesinnten teilen kann. Das multipliziert das Glück des Moments. Selbiges trifft auf den Radsport zu. Eigentlich braucht es nicht viel: Das Rennrad, meinen Trainingsbuddy und vielleicht n‘ 10er für den Boxenstopp an der Tanke! Zackzarack, sind alle Zutaten für einen richtig freshen Tourtag im selfmade Style zusammen. So hieß es auch dieses Jahr zum Männertag wieder „ketterechts“ und „ride on“. Mit ordentlich Rückenwind und einer gehörigen Portion guter Laune cruisten und kurbelten wir uns durch die Brandenburger Prärien. Eben unsere „Tour de Brandenbourg“. Eine Leidenschaft, die verbindet. Erlebnisse, die bleiben!

#Ballern auf der Rolle

Alles baller baller oder was? Genau so sieht’s nämlich aus! Gerade im Winter, wenn Frost und Kälte die Lausitzer Prärien erobern und Schneematsch effizientes Training kaum möglich macht. Doch zum Glück gibt es ja Rollentrainer. Wobei hier sicherlich einige „zum Glück“ in Frage stellen würden. Oft hört und liest man es. Das Training auf der Rolle ist vielerorts unbeliebt. Doch nicht hier. Ich finde es geil auf der Rolle ohne Leerlauf effizient und primär intensiv zu trainieren. Keine Frage. Die Perspektive auf die Zimmerwand respektive auf den Laptopbildschirm sind mit der Natur nicht zu vergleichen. Doch da gibt es einen Ausweg und der heißt HIIT! Hochintensives Intervalltraining. Vor allem die kurzweiligen HIIT-Sessions haben es mir angetan. Effizientes Training at its best. In nicht einmal 40 Minuten ist die ganze Chose im Kasten und ich schon wieder (völlig) von der Rolle. Na neugierig geworden? Wie wär’s mit einem 5 Wochen-Programm für mehr Power auf dem Rad.

„Pushing the limits“ im Radrennen

Jemand hat mal gesagt, dass das Leben erst da so richtig beginnt, wo die eigene Komfortzone endet. Oder so ähnlich. In der Zone, wo man sozusagen die eigenen Limits verschiebt. Getreu dem Motto „Pushing the limits“, nahm ich Anfang Mai in Kamenz an meinem ersten Radrennen teil. Doch warte mal. „Radrennen“ klingt irgendwie so banal und hobbysportlermäßig. Ich taufe es so:  Ein zweieinhalbstündiger, schmerzhafter Tempowechselintervall-Parkour auf ziemlich hügeligem Profil. Alter Falter. In dieser Dimension bin ich nie zuvor Rennrad gefahren. Das war eine völle neue Erfahrung, die eine Achterbahn der Gefühle in mir auslöste. Vorfreude. Zweifel. Aufregung. Verwirrung. Entsetzen. Spaß. Schmerz. Ernüchterung. Erkenntnis. Freude. Zufriedenheit. Glück – und natürlich auch eine gute Portion Erschöpfung danach. Aber das war nach reichlich Kuchen, kühlen Getränken und einem Besuch bei dem Laden mit dem großen gelben M schon wieder fast vergessen.

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Sportsfreunde und passionierte Rennradfahrer. Ob in der Ebene, am Hang oder auf der Rolle – es sind Momente wie diese, die für mich die Faszination Rennrad ausmachen und Ihr sicherlich so oder so ähnlich auch schon erlebt habt. Was habt Ihr für Stories auf Lager? Was war eure längste bzw. verrückteste Radtour? Welche Routen und Spots wollt Ihr unbedingt noch entdecken? Lasst mir gern Euer Feedback hier und uns an der Leidenschaft teilhaben.

 

***GEWINNSPIEL (BEENDET)***


In Kooperation mit Brügelmann.de habe ich ein wirklich freshes Trainingsstuff-Paket arrangiert. Warum Brügelmann? Tja das ist simple. Es vergeht eigentlich kein Monat, respektive manchmal nicht mal eine Woche, wo ich dort nicht neuen Trainingsstuff oder Radgadgets bestelle. Das Angebot ist groß wie vielfältig und der Versand ultraschnell. Kurzum: Ein glücklicher Gewinner darf sich über das folgende Paket freuen: paket

  • 1x Brügelmann Bioracer Classic (oder Pro) Race Set black 2016
  • 1x Brügelmann Bike Bottle 700ml 2016 (signiert von Simon Geschke!!)
  • 1x Brügelmann Ass Guard 2016
  • 1x „Muskeln für Muskeln“ Radcap

Zusätzlich verlose ich nochmal 5x 1 Muskeln für Muskeln Radcap. Die Sportsfreunde von Muskeln für Muskeln leisten klasse Arbeit und die Initiative dahinter ist total wichtig im Hinblick zur Forschung gegen Spinale Muskelatrophie. Schau auch da gern mal vorbei.

Wie nimmst Du am Gewinnspiel teil?

Jetzt bist Du dran! Kommentiere einfach diesen Beitrag hier und erzähle uns eine Kurzgeschichte oder Anekdote aus Deinem Radsportlerleben. Oder Du kommentierst den dazugehörigen Post auf Facebook. Wie Du willst. Ich bin gespannt auf die Stories. Das Gewinnspiel läuft bis zum 03. Juli, 23:59 Uhr. Unter allen Teilnehmern und Teilnehmerinnen, verlose ich per Zufall am 4. Juli den oder die GewinnerIN und gebe es auf Facebook bekannt.

Wichtig: Wenn Du hier einen Kommentar im Kommentarfeld hinterlässt, gib bitte Deine korrekte Email Adresse ein. Diese wird natürlich nicht angezeigt. Sie hilft mir aber, mit Dir in Kontakt zu treten. Sollte ich den Gewinner nicht benachrichtigen können oder innerhalb von 48 Stunden keine Antwort auf meine Email erhalten, werde ich erneut auslosen. Deine Daten werden nicht an Dritte weitergegeben.

 

Produktfotos: © Brügelmann/internetstores

über

27 Jahre, Freigeist, sportaffin und Student der irgendwas mit Marketing studiert hat. Passionierter Triathlet ist er auch. Auf dem Sportsfreund Blog bloggt er rund um den Triathlonkosmos, philosophiert über Trainingsstuff- und den Lifestyle. So Stay tuned.

8 Kommentare

  1. Wow, wenn ich deinen Text lese, krieg ich direkt Lust mich eine Runde aufs Rad zu schwingen! Und das, wo meine Rennrad und ich immer noch dabei sind uns ganz langsam und vorsichtig anzufreunden. So richtig Gas geben oder gar mit Klicks fahren ist bei uns noch nicht.
    Vor gut 1,5 Jahren bin ich auf dem Heimweg mit dem Trekkingrad am Bordstein hängengeblieben und recht umelegant vom Rad gepurzelt. Das Ende vom Lied: ich kam abends mit 2 eingegipsten Armen aus der Notaufnahme. Das sorgte bei den meisten gleichzeitig für Mitleid und Erheiterung 🙂
    1 Jahr später hab ich mich im Triathlon-Verein angemeldet und nochmal 4 Monate später hab ich mir mein allererstes Rennrad gekauft. Und jetzt zuckeln wir gemeinsam über die Bochumer Radwege aka Buckelpisten.
    So ganz langsam wächst das Vertrauen und ich fange ernsthaft an über Klicks nachzudenken 🙂

    • ….und wie es immer so schön heißt: Ende gut, alles gut 🙂 Wobei hier von einem „Ende“ ja keinesfalls die Rede sein kann. Das wird noch eine richtig fest Freundschaft zwischen Euch „beiden“.
      Mach das mit den Klicks ruhig mal. Das ist ein komplett anderes und direktes Fahrgefühl. Wenn Du Dich für die Shimano Pedalversion entscheiden solltest, nimm die gelben Cleats, die haben viel Bewegungsspielraum. Ich hab die auch. So ist man nicht so steif an der pedake gebunden.

  2. Hey Sören, Geschichten gibt es bei den unzähligen Kilometern reichlich aber eine ist schon sonderlich crazy. Düse öfters mal morgens zur Arbeit knappe 50 hügelige Kilometer. An einem diese wunderschönen Morgen als noch alles frisch und unberührt aussah, die Gräser feucht sind und die Sonne gerade aufgeht und lacht düse ich da also dahin. Der erste Hügel lief wie sau, das Tempo unerwartet gut bei absolutem geilem Wohlbefinden, da kam es über mich „the total rush“, Achim sportverliebt wie er ist vergisst sich natürlich und hat nur noch Gedanken für den Sport und biegt in ein Seitental ab , läuft ja gerade so gut, schlussendlich war ich knapp 1 Stunde zu spät auf Arbeit, hatte knapp 40 Kilometer mehr auf dem Tempo und war auch wie ne Schuhsole weil ich mich völlig abgeschossen habe. Geil wars, Chef hat es mit humor genommen, „man muss die Feste feiern wie sie fallen“. That’s Rider’s life 🙂

    • Wow also um Deine Arbeitspiste beneide ic Dich ja schon ein bisschen 😉 Klasse Sache, wenn Du das ab und zu so einbauen kannst. Und Deine Story ist einfach geil! Absolute Passion im Höchststadion. Keine Denken, einfach nur noch Du, das roadbike und die Natur – best!! 😉

  3. Tolle, motivierende Geschichten!

    Ich kann gleich vom gestrigen Training berichten. 10 min vor Beginn zog ich meine Klamotten an, füllte die Flaschen auf und holte mein Rad hervor. Leider musste ich feststellen, dass mein Hinterrad komplett platt war. Also schnell mein altes Rennrad entstaubt, Flaschenhalter installiert und die Kette geölt. Gerade rechtzeitig zum Treffpunkt gekommen. Meine Trainingspartner klagten auch schon von Muskelkater und müden Beinen, also heute nur eine lockere Runde. Passte mir gut, meine Motivation war sowieso im Keller. Nach einer Stunde Training und einem Auto, was uns mitten auf der Straße absichtlich ausgebremst hatte, wurde es aber schneller. Mein Trainingspartner wollte noch eine schnelle Runde fahren. Also auf gehts, dicke Übersetzung und treten bis nichts mehr geht. Der Punkt kam leider früher als erhofft, aber man kann sich ja keine blöße geben. Die restlichen Kilometer, pfeifend aus allen Löchern und mit dem Brennen der Beine, aber trotzdem noch auf einer Höhe mit dem Nebenmann. Und dann waren wir auch schon wieder am Ziel unserer Tour. Schweinehund nach blödem Start überwunden und glücklich auf dem Sofa gelandet!

    • Danke für Dein feedback und Deine Trainingsimpression Nico. Das ist natürlich klasse, wenn Du mit Gleichgesinnten trainieren kannst! Das muss ich mir auch noch organisieren oder am Besten gleich in einen Verein gehen.
      Das mit dem „pfeifend aus allen Löchern“ kenn ich von der oben erwähnten Tour de Brandenbourg. Letztes Jahr gab es mehr Ortschildsprints als geplant und Gegenwind gab es auch. Da war dann am Ende nicht mehr viel mit „cool bleiben“ und Pokerface. Wir waren beide im Eimer und im Ziel angekommen mit ner Coladose von der Tanke und begleitet von der Abendsonne glücklich.
      BG Sören

  4. Also nun auch noch einmal hier auf deiner Seite. Die eine Geschichte kennst du ja schon von Instagram…
    Ich finde es übrigens immer total super, wenn man ganz unverhofft plötzlich beim Training bekannte Gesichter, vor allem andere Blogger trifft, wenn man so ganz allein mit dem Rad unterwegs ist. Zum Glück ist noch nicht viel auf dem Rad passiert, aber mich tatsächlich mal mein großes Kettenblatt an einer Ampel angegriffen. Das hat geblutet, als hätte ich eine massive Verletzung gehabt. Brachte mir einige bewundernde Blicke anderer Radsportler ein. Beim Triathlon vier Wochen später in Treptow wurde ich dann auf diese gewaltige Wunde sogar angesprochen und erntete für diese Dummheit noch einige Uuuuhs und Ahhhhhs. Jetzt, Jahre später sieht es an der Wade so aus, als hätte mich mal ein wildes Tier angefallen. Irgendwie cool, so seltsam belohnt zu werden, obwohl ich einfach nur zu dumm war, an der Ampel still zu stehen.

    Beste Grüße und einen tollen Tri-Trainingssonntag!

    • Hey ho – schon verrückt wie klein die Welt manchmal zu sein scheint oder? Ich dachte so“ Hey warte mal, die da vorne und das Bike in der Kombi kenn ich doch irgendwo her?!!?“ Vielleicht dann das nächste mal dann auch auf dem roadbike.
      Aber sag mal, wie muss ich mir die Attacke vom Kettenblatt denn vorstellen? ;D Klingt auf jeden Fall so nach einer Verletzung bzw. Verlrzungsüberbleibsel, die man dubioserweise doch irgendwie mitnimmt. Lässt sich gut auf ner Party verpacken 🙂
      Ich hoffe, Du hattest auch einen freshen Tri-Sonntag und das die Vorbereitung für die Schweiz läuft.

Danke für Dein Feedback!

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