LIFESTYLE MOTIVATION

BLOG AWARD OSCARS 2016 | DIE GEWINNER…

...in der Kategorie Triathlon sind...

Heute drehen wir den Spitz in der Rubrik“ Interview mit…“ um. Im Rahmen des „Mein liebster Blog Award„, beantworte ich 11 Fragen, die mir Felicitas von felinipralini gestellt hat. Die Idee? Blogger/innen wählen ihre 7 bis 11 favorite (Sport)Blogs und stellen ihnen 11 selbstausgedachte Fragen (meine Nominierten und 11 Fragen im Anschluss). Und ab…

1. Warum machst Du Sport?

Die kurze Antwort: Weil ich Bock drauf habe!

Die etwas längere Version: Ich bin intrinsisch motiviert. Dieser unglaublich geile Gefühlscocktail beim „Sporteln“. Ich versuch es gar nicht erst zu beschreiben, jeder der intrinsisch motiviert ist und für eine bestimmte Sportart brennt, weiß sowieso was ich hier gerade nicht umschreiben kann oder will. 😉

„Wenn Dein Warum stark genug ist, kommt das Wie von ganz allein“

2. Wie motivierst Du Dich dazu?

Siehe Frage 1 (intrinsische Motivation)…In 9 von 10 Fällen brauch‘ ich mich nicht motivieren, ich bin es schon. Wer in Mathe gut aufgepasst hat, weiß, dass da noch ein Fall fehlt. Im Falle dessen, nutze ich verschiedene Gedankenspielchen, wenn mein Motivationslevel doch mal im Keller sein sollte…

  • erinnere ich mich an geile Momente im Sport, so weiß ich, warum ich das mache (wenn Dein „Warum“ stark genug ist, kommt das „Wie“ von ganz allein!)
  • brainstorme ich, denke dabei an zukünftige Sportprojekte oder Wettkämpfe, die ich angehen will. Male mir kunterbunte Visionen aus, sehr detailliert. Teilweise abstrus, wenngleich das egal ist, denn unser Gehirn interessiert es nicht, ob etwas tatsächlich passiert oder sich nur im Kopf abspielt (P.S. eine enorm mächtige Strategie und wissenschaftlich belegt)

3. Frühaufsteher oder Langschläfer? 

Was ist früh, was spät? 😉 Sagen wir mal so: Hier gibt es für mich kein entweder, oder. Manchmal bin ich 5 Uhr putzmunter und bereit die Welt zu retten. Das ist meist der Fall, wenn ich mir schon am Vorabend irgendwas verrücktes für den nächsten Tag vorgenommen habe. Zum Beispiel eine Early Bird Run-Swim-Run-Session. Kann aber vieles sein…

Auf der anderen Seite taktiert mein Biorhythmus und der mag die späteren Tagesstunden zum Training. Damit ich dafür fit bin (und wenn sonst nichts weiter an Alltagsdingen wartet), schlafe ich gern auch mal etwas länger, was bei mir vielleicht so 9 oder 10 Uhr heißt.

4. Was ist Dein größtes (sportliches) Ziel?

Ganz ehrlich: Das weiß ich noch nicht! Klar, der Triathlet in mir, denkt sofort an Hawaii. Dieses Ziel ist jedoch noch zu diffus für mich. Die Vision dazu habe ich mir noch nicht ausgemalt. Kann aber noch kommen. Sicher, wir brauchen definierbare Ziele, obgleich das auch nur bedingt stimmt, wenn man – so wie ich – intrinsisch motiviert ist. Dann braucht es nicht immer das oberkrasse Mainstream-Ziel. Einfach machen, den Sport genießen und jut is!

Dennoch, Du merkst es, ich weiche ein wenig aus. Diese Frage wird noch ein Weilchen in meinem Kopf herumgeistern, mal schauen ob die Vision bald klarer wird…

5. Was ist Deine liebste Sportart (wenn Du Dich entscheiden müsstest)?

Zählt Triathlon als eine Sportart? Eigentlich ja nicht und wieder doch? Okay, wenn ich mich wirklich für eine entscheiden müsste, dann gehe ich den Bund mit meinem Rennrad ein.

6. Achtest Du auf Deine Ernährung, so wie Du auf den Sport achtest?

Ernährung ist ein großes Thema, auch bei mir. Dennoch lass ich mich nicht in eine Ecke drängen. Ich bezeichne mich nicht als Veganer, Flexitarier, Paleoanhänger und was es sonst noch so an fragwürdigen Dogmen gibt. Oberstes Prämisse ist der Geschmack. Nach dem Motto: Wenn‘s mundet, ab rein damit! 😀

Mich interessieren aber auch neue wissenschaftliche Erkenntnisse, sodass ich immer mal neue Sachen ausprobiere, z. B. inwieweit eine kohlenhydratreduzierte Ernährung – a.k.a low Carb – die Leistungsfähigkeit verbessern kann. Kurzum: Ich bin offen für neue Erkenntnisse im Bereich der Sporternährung, folge jedoch keinen dogmatischen Zwängen.

7. Was macht einen Sportler für Dich aus?

Weiß ich nicht. Die Frage lässt zu viel Interpretationsspielraum offen. Wer ist ein Sportler? Jemand der sich täglich 1-2 Stunden 100% dem Sport widmet und dabei ein großes, übergeordnetes Ziel verfolgt? Oder jemand, der einfach fit bleiben will und im Fitnessstudio um die Ecke gelegentlich „sportelt“ oder just for fun ab und an joggt?

8. Hast Du in nächster Zeit Wettkämpfe geplant? (Wenn ja, welche?)

Obwohl die vielzitierte „Saison“ bereits begonnen hat, ist mein sportlicher Terminkalender für 2017 noch jungfräulich. Ich weiß, dass es im Frühjahr 2 Trainingslager auf Mallorca geben wird und das einige Triathlons anstehen. Welche konkret? I don’t know yet! So richtig reizen würde mich der Giro del dolomiti – eine siebentägige Radrundfahrt in den Dolomiten (Tour de France feeling hoch 1000!!!)

Weiteres demnächst hier 😉

9. Wie lange sportelst Du schon regelmäßig?

Ich glaube seit Anfang 2014. Klicheehaft zu Silvester hatte ich die letzte Kippe geraucht und dann beschlossen erstens damit aufzuhören (weil komplett sinnlos), und zweitens meinem inneren Ich zu folgen – dem verkappten Sportsfreund!

10. Warum bloggst Du?

Siehe Frage 1 (die kurze Antwort)

11. Worauf bist Du stolz?

Die Frage ist knifflig. Es liegt nicht unbedingt in meinem Naturell, auf mich oder eine bestimmte Eigenschaft an mir stolz zu sein, zumindest nicht lautstark in der Öffentlichkeit. Ich bin eher der introvertierte, stille Genießer.

Stolz war ich z. B. darauf, dass ich 2012 nach dem Bachelor einfach so meinen Backbackrucksack geschnappt habe und für einige Monate in Neuseeland getrampt bin. Das war trotz des atemberaubenden Landes ein Verlassen meiner Komfortzone. Als eher introvertierter Mensch, fällt es mir nicht immer leicht auf Fremde zu zugehen, auch wenn es auf den ersten Blick so scheint.

Nun gut: Stolz bin auf meinen Studienabschluss und  – es mag merkwürdig klingen – auf meine empathisches Denken. Okay nicht wirklich stolz, aber cool damit, dass ich mich – glaube ich – sehr gut in andere hineinversetzen kann, ohne das es mich von der ersten Sekunden an langweilt oder ich nur daran denke, was ich als nächstes sagen will. Das ist wiederum eine Bürde, da ich so des Öfteren kleinere Enttäuschungen im Alltag hinnehmen muss, wenn ich im Gespräch mit anderen merke, dass einer von beiden gerade einen Monolog hält…

So und nun die 7 Gewinner bzw. meine favorite Blogs in der Kategorie Triathlon…

die 11 Fragen (siehe herunter) an folgende 7 Blog-Gewinner

Alexander Siegmund – hier sein Blog

Nadin – von EiswürfelimSchuh

Stephan – von slowtwitch

Die Racing Aloha Girls – Der Racing Aloha Blog

René – von den Sportspinnern

Jan – von Pushing Limits

Die Flitzpiepen – der Flitzpiepen Blog

 

Meine 11 Fragen an Euch:

  1. Das auslösende Moment, als Du Dich mit deinem Sport „infiziert“ hast, war…?
  2. Was war Deine verrückteste Trainingseinheit, an die Du Dich erinnern kannst?
  3. Wenn Du Dir ein/e Sportler/in aussuchen könntest, mit dem bzw. mit der Du einen ganzen Tag trainieren dürftest?
  4. Wie stehst Du zum Thema Sporternährung?
  5. Was regt Dich bei Deinem Sport am meisten auf?
  6. Was liebst Du am meisten an Deinem Sport?
  7. Musstest Du schonmal bei einem Deiner Highlight-Wettkämpfe aufgeben und wenn ja, wieso?
  8. Bist Du auf etwas besonders stolz?
  9. 2017 wird Dein Jahr, weil…?
  10. Was willst Du unbedingt noch lernen, dass Dich im Sport voranbringt?
  11. Kopfkinoalarm: Deine sportliche Vision, die Du Dir vielleicht schon ausgemalt hast – ist es ein zukünftiger Wettkampf, ein Gefühl oder etwas, dass Du in der Ferne erreichen oder sein willst?
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über

27 Jahre, Freigeist, sportaffin und Student der irgendwas mit Marketing studiert hat. Passionierter Triathlet ist er auch. Auf dem Sportsfreund Blog bloggt er rund um den Triathlonkosmos, philosophiert über Trainingsstuff- und den Lifestyle. So Stay tuned.

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